Neuenahrer Brauhaus, Bad Neuenahr

Wie in jedem Jahr, war ich im Frühjahr 2013 am Nürburgring zum 24h-Rennen. In diesem Jahr erstmals von Freitags bis Montags. Gemeinsam mit einem Freund bin am Freitagnachmittag also in Richtung Südwesten aufgebrochen. Leider haben wir nur noch ein Hotel in Bad Neuenahr, also fast 40 km von Ring entfernt, bekommen. Das Rennen fand, aufgrund des Feiertags, von Sonntag auf Montag statt. Freitags gab es Abends Cheeseburger von McDonalds auf dem Weg zum Nachttraining.

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Am Samstag gab es tagsüber viel zu erleben, so dass man Abends ordentlich Kohldampf hatte. Also hieß es am Samstagabend für uns: Essenssuche!

Weil das Wetter echt mies war und Bad Neuenahr am Freitagabend ganz nett aussah, sind wir vor dem Essen zurück gefahren und haben nicht am Ring nach Essen geschaut. So haben wir sicherlich auch den einen oder anderen Euro gespart. Schon am Vorabend waren uns verschiedene Restaurants aufgefallen. Eins davon war das Neuenahrer Brauhaus. Nach einem kurzen Blick auf die Karte draußen, fiel uns die Entscheidung nicht schwer. Gut bürgerliche Küche und selbstgebraute Bierspezialitäten. Was will man mehr?

Erstmal zum Wichtigen: Den angebotenen Bieren. Es gab vier Brauhausbiere. Ein Helles (untergärig), ein Naturtrübes (obergärig), ein Braunbier und ein Weizen. Als Dortmunder hat man da eigentlich keine Wahl. Da obergärige Getränke, wie Kölsch, ja keine Biere sind und ich Weizen nicht gern mag, wurde das untergärige Helle bestellt. „Pilsener Brauart“ ist das Zauberwort. Wirklich lecker. Konnte man gut trinken.

Kommen wir zum Essen. Deftig trifft es gut! Genau nach meinem Geschmack. Eine tolle Karte! Selbstgebackenes Brauhausbrot aus Einkorn und Emmer, verfeinert mit Malz und Honig, würziger Brauhaus-Bierkäse, Braumeisters Vesperplatte, Grafschaften Kartoffelsuppe mit Mettwurst, Sauerbraten, Schnitzel, Spießbraten, Bratkartoffeln und einige Leckereien mehr. Eine kleine Karte, die einen aber schwärmen lassen kann. Ich entschied mich für die Braumeisterpfanne. Drei Schweinefiletmedallions mit Champignonsauße, hausgemachten (!) Butterspätzle und einem kleinen Salat. Serviert wurde das ganze eine einer kleinen Eisenpfanne. Super. So etwas liebe ich. Geschmacklich wirklich gut. Eine Empfehlung!

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Gewohnt haben wir übrigens im Hotel Krupp. Von der Ausstattung etwas in die Jahre gekommen, aber eine gutes Frühstück und äußerst nettes Personal. Für drei Nächte völlig ok.

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