Serengeti Wildcamp, Serengeti, Tansania

Kein wirkliches Restaurant, aber ein absolut spektakulärer Ort zum Abendessen. Das Serengeti Wildcamp in der Serengeti in Tansania. Nur etwas schwer zu erreichen.

Nach einer langen Fahrt im Geländewagen durch das Ngorongoro-Hochland und die Masai-Steppe erreicht man dieses Tented Camp im Herzen der Serengeti. Mitten in der Wildnis, zwischen Zebras, Gazellen, Hyänen und Löwen haben wir zwei Nächte verbracht. Geschlafen hat man in geräumigen Safarizelten für bis zu vier Personen. Das Abendessen gab es in einem halboffenen Restaurantzelt mit Blick in die Weite der Savanne. Zumindest so lang es hell war. Nach der Dämmerung ist es nämlich stockdunkel. Dann sollte man sich auch nicht mehr großartig im Freien aufhalten. Der spärlich beleuchtete Weg zwischen Restaurant und Schlafzelt für den Rückweg ist noch okay. Einmal im Zelt, muss man die Nacht über dann allerdings darin bleiben. Eine Badezimmer mit Toilette ist zum Glück im Zelt. Aber auch tagsüber sollte man sich nicht weiter vom Camp entfernen. Dort warten die großen Katzen. Zebras und Thompson-Gazellen waren immer in direkter Nähe des Zeltes. In der Nacht waren dann Geräusche einer durch das Camp schnüffelnden Hyäne hörbar. Aus nicht all zu weiter Ferne hat man im Bett liegend das Brüllen der Löwen gehört. Eine sehr spannende Zeit.

Das Essen wird in Büffetform serviert. Keine überwältigende Auswahl, dafür das man in der tiefsten Wildnis ist, aber vollkommen ausreichend und lecker.

Eine Suppe wurde am Platz serviert.

Für den Hauptgang gab es als Buffet Gemüse, eine Beilage wie Kartoffeln, Reis oder Nudel und ein Fleischgericht.

Dazu gab es Softdrinks und leckeres lokales Bier aus Tansania.

Auf dem Tisch standen Ketchups sowie Salz und Pfeffer bereit.

Warum liegt ein Smartphone auf dem Tisch? Naja, der entlegenste Winkel der Welt….aber es gibt WLAN. Kein Witz! Die Topographie der Serengeti macht das möglich. Eine riesige grasbewachsene Ebene mit Bergen an den Rändern. Einige große Funkmasten an den Seiten und schon hat man in Teilen der Ebene Mobilfunk. Das Camp hat einen kleinen 3G-Hotspot und schon kann man live aus der Wildnis berichten. Verrückte Welt.

Zum Nachtisch gab es Obst und Kuchen.

Schon war man pappsatt für die spektakuläre Nacht zwischen den wilden Tieren…

Das Camp zieht übrigens aus Naturschutzgründen alle sechs Monate an einen neuen Platz. Strom gibt es nur einen Teil der Nacht. Dann wird er abgeschaltet.

Dieses Erlebnis ist eine absolute Empfehlung. Wenn man die Möglichkeit hat hier einmal hinzukommen, sollte man die Chance nutzen.

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